12/1/25

Der Bürgerverein Ohmstede unterstützt das Bürgerbegehren

Der Bürgerverein Ohmstede verfolgt intensiv die Diskussion um die neue Baumschutzsatzung in Oldenburg. Das kürzlich gestartete Bürgerbegehren, das bereits über 14.000 Unterschriften gesammelt hat, zeigt deutlich, dass viele Menschen in unserer Stadt mit der aktuellen Regelung unzufrieden sind. Von vielen Mitgliedern unseres Bürgervereins haben wir Rückmeldungen erhalten, die sich gegen die Baumschutzsatzung aussprechen. Der Bürgerverein unterstützt daher das angestrebte Bürgerbegehren

Leider wird die Kritik an der Satzung von manchen vorschnell als mangelndes Umweltbewusstsein oder als Ablehnung des Klimaschutzes interpretiert. Das ist jedoch ein Missverständnis. Es geht den Initiatoren und vielen Bürgerinnen und Bürgern nicht darum, Bäume nicht zu schützen, sondern um die Verhältnismäßigkeit der Maßnahmen und den respektvollen Umgang mit dem Privateigentum.

Die Satzung greift tief in die Rechte der Grundstückseigentümer ein und bringt erheblichen bürokratischen Aufwand mit sich. Viele fühlen sich bevormundet, wenn selbst über Bäume entschieden wird, die sie auf ihrem eigenen Grundstück gepflanzt, gepflegt und erhalten haben.

Ein wirkungsvoller Baumschutz ist zweifellos wichtig. Ein offener Dialog, der ökologische Ziele mit praktischer Vernunft verbindet, wäre der richtige Weg für unsere Stadt. Ein wirkungsvoller Baumschutz ist wichtig – und er sollte mit den Menschen umgesetzt werden, nicht gegen sie. Der Bürgerverein Ohmstede steht für einen offenen Dialog bereit und möchte konstruktiv an einer Lösung mitarbeiten. bvohmst

12/1/25

Ohmsteder Laternenlauf begeistert Jung und Alt

Wenn rund 150 Laternen durch die November­dunkelheit leuchten, dann ist in Ohmstede wieder Laternen­lauf­zeit! Am 14. November um 17 Uhr versammelten sich Kinder und Erwachsene in der Ohmsteder Kirche, um die Geschichte vom Heiligen Sankt Martin zu hören. Mit selbst­gebastelten Laternen, leuchtenden Augen und den obligatorischen Laternenliedern im Gepäck machte sich der bunte Umzug auf den Weg zum Kulturzentrum Rennplatz. Die Feuerwehr sorgte dabei nicht nur für die nötige Sicherheit, sondern auch für das gewisse Extra an Attraktivität – schließlich ist ein Laternenumzug mit Feuerwehr­begleitung für viele Kinder das Highlight schlechthin.

Am Zielort angekommen, erwartete die leicht frierenden und teilweise durchnässten Teilnehmer eine herzliche Über­raschung: Das Kulturzentrum Rennplatz hatte in Zusammenarbeit mit dem Bürgerverein seine Türen weit geöffnet und bot neben der wohltuenden Wärme ein reichhaltiges Programm. Alkoholfreier Punsch wärmte von innen, während Brezeln, frisch gebackene Waffeln und saftige Bratwürstchen für das leibliche Wohl sorgten. Auch an Kaltgetränke war gedacht – denn nach einem zünftigen Laternenumzug hat man bekanntlich Durst! Der gemütliche Ausklang im Rennplatz rundete einen rundum gelungenen Abend ab, der einmal mehr zeigte: Tradition und Gemeinschaft passen wunderbar zusammen – besonders wenn Laternen leuchten und die Feuerwehr mit dabei ist. bvohmst

Der BV Ohmstede sorgt für das leibliche Wohl

Das Kulturzentrum bot allen ein trockenes Plätzchen

12/1/25

Ein Jahr Ohmstede in Bildern

Seit Ende November ist er fertig: unser Fotokalender 2026. Er ist erhältlich bei Blumen Lüschen, in der Mühlenhofapotheke, bei Brillen Schwarz und im Restaurant Mykonos oder direkt über den Bürgerverein zum Preis von 5 Euro. Nach dem verhaltenen Verkauf der letzten Ausgabe entschieden Beirat und Vorstand, den Kalender 2026 in reduzierter Auflage herauszugeben. Der Verkaufserfolg soll über die Zukunft dieses Vereinsprojektes entscheiden.

Die Auswahl der Motive spiegelt den Ablauf des Jahres in Ohmstede wider. Die Fotos wurden von verschiedenen Ortsvereinen gesammelt – daher gilt unser Dank allen Beteiligten. Der Kalender eignet sich übrigens hervorragend als Geschenk für Freunde, Nachbarn und Verwandte – besonders für alle, die Ohmstede verbunden sind. Für alle Interessierten gilt: Schnell zugreifen lohnt sich. C. Backenhus, bvohmst

12/1/25

Volkstrauertag: Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt

Am Volkstrauertag gedachten zahlreiche Ohmstederinnen und Ohmsteder der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Der Tag begann um 10 Uhr mit einem Gottesdienst in der Ohmsteder Kirche, den Pastorin Ines Heinke gestaltete und der vom Posaunenchor musikalisch begleitet wurde.

Anschließend zog die Gedenkgemeinschaft zum Denkmal an der Butjadinger Straße, wo Rainer Bartelt, ehemaliger Erster Vorsitzender des Bürgervereins Ohmstede, die Gedenkrede hielt. Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine legten hier einen Kranz nieder. Den Abschluss bildete der Gang zum Friedhof, wo die Teilnehmenden mit einer Kranzniederlegung und einem Gebet der während des Zweiten Weltkrieges verstorbenen Zwangsarbeiter gedachten.

Sowohl in der Predigt als auch in der Rede am Denkmal wurde deutlich: Das Gedenken an vergangenes Leid verpflichtet uns heute. Frieden muss aktiv verteidigt werden – nicht nur in der großen Politik, sondern auch im täglichen Miteinander vor Ort. Jeder Einzelne trägt Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft. bvohmst