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Pfingstbaumsetzen in Ohmstede bei bestem Wetter

Nach dem eher nassen und stürmischen Pfingstbaumsetzen im vergangenen Jahr zeigte sich Ohmstede diesmal von seiner besten Seite. Bei richtig gutem Wetter kamen viele Gäste zusammen, um rund um die Gaststätte Mykonos das traditionelle Pfingstbaumsetzen zu erleben. Mykonos richtete die Veranstaltung aus und bot damit wieder einen schönen Rahmen für ein lebendiges Treffen im Stadtteil.

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt des Ohmsteder Plattdeutschen Vereins. Mit viel Freude, Schwung und sichtbarer Begeisterung wurden traditionelle Tänze gezeigt. Benno von Mindens plattdeutsche Ansprache gab dem Nachmittag zudem eine besondere, heimatliche Note. Gerade diese Mischung aus Brauchtum, Sprache und Gemeinschaft machte den Auftritt zu einem echten Gewinn für die Veranstaltung.

Das Fest war dabei sichtbar etwas für Jung und Alt. Während die Erwachsenen klönten, Musik hörten oder sich eine Bratwurst holten, war für die jüngeren Gäste unter anderem eine Hüpfburg vorhanden. Musikalisch begleitet wurde das Pfingstbaumsetzen auch in diesem Jahr wieder von Concord, der vielen Besucherinnen und Besuchern inzwischen gut bekannt ist und mit seiner Musik zuverlässig zur guten Stimmung beitrug.

Wie entspannt die Atmosphäre war, zeigte ein aufgeschnappter Satz am Rand: „Und dann ein Bier und dann ein Schattenplatz.“ Viel besser ließ sich dieser Nachmittag eigentlich kaum zusammenfassen. Auch ein weiteres Zitat passte gut zum Tag: „Das ist das erste Mal, dass ich einen Pfingstbaum sehe.“ Solche Momente zeigen, dass diese Tradition nicht nur die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher erreicht, sondern auch neue Gäste neugierig macht.

So wurde das Pfingstbaumsetzen in Ohmstede zu einem rundum gelungenen Nachmittag: mit Sonne statt Regen, mit Tanz, Musik, plattdeutscher Sprache und vielen kleinen Begegnungen, die genau solche Feste ausmachen.

Fokko meent

Klook proten is good – genau proten is beter

Dat mit de Zeitung is so’n Saak. Wi köönt ja all gern mol över „de Medien“ schimpen, wenn uns wat nich passt. Man wenn mörgens de Zeitung up’n Disk liggt, denn leest wi se doch. Wi willt ja weten, wat los is. In Ollnborg, in Berlin, in de Welt. Un denn mutt dat ok stimmen. Nich bloot ungefähr, nich so van wegen „passt woll“, sünnern richtig.

Nu harr Fokko dor so’n politischen Kommentar leest. Dor gung dat um Kubicki un sien bekannte Aart.

Dor stunn sinngemäß, Kubicki harr Merz „Eierarsch“ un Lauterbach „Spacken“ nöömt. Dat klingt bannig kräftig. Dat leest sik fix. Dat maakt wat her. Man ganz so eenfach weer dat eben nich. Bi Merz harr he seggt, he harr dat dacht. Un bi Lauterbach wies he dorup hen, wat Lüüd in sien Stammkneipe över hum seggen würden. Dat is natürelk Juristerei up dünn Ies. Man just dor speelt Kubicki ja mit. Dat is sien Trick: dicht an de Kant langs, man nich unbedingt över de Kant röver.

Un denn is dat för Zeitungslüüd eben wichtig, heel genau to proten. Besünners wenn se sülvst mit Naam un Bild dorbi stahn. Dat is ja egentlich good. Man weet denn: De dor hett dat schreven. Dat schafft Vertraun. Man Vertrauen is as’n Porzellanteller. De mutt nich glieks in Stücken fallen. Aver wenn dor eerst’n Sprung in is, denn kiekt man bi’n nächsten Mal anners hen.

Fokko seggt dat nich, wiel he keen Zeitung mehr lesen will. Ganz in’t Gegendeel. Wi bruukt Zeitungen. Wi bruukt Lüüd, de fragen, sorteren, kontrolleren un ok mol den Finger in de Wunn leggen. Man wenn de Presse vun Genauigkeit leevt, denn mutt se ok genau sien, wenn’t unbequem, spits oder lustig warrt.

Anners denkt de Leser bi de nächste Analyse: Is dat nu sauber maakt? Oder weer dat ok bloots ungefähr richtig?

Un „ungefähr richtig“ kann bi’n Wetterbericht viellicht noch dörchgahn. Bi Politik, Presse un Vertraun aver nich.

Prange im Dialog

Bei brütender Hitze stellte sich Ulf Prange, Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters, den Fragen des BV Ohmstede. Rund 30 Interessierte waren auf dem Diershof zusammengekommen, um den Juristen und seine Visionen für Oldenburg kennenzulernen. Nach einer Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des BV Ohmstede präsentierte Prange seine Agenda, beantwortete Fragen und zeigte sich als klarer Gegenentwurf zu seinem Vorgänger.

Der Bürgerverein Ohmstede nimmt Pranges Selbstcharakterisierung als „anderer Typ“ zur Kenntnis und erwartet konkrete Umsetzungspläne zu seinen angekündigten Schwerpunkten: Wie genau soll die angestrebte „neue Umsetzungskultur“ in der Verwaltungspraxis aussehen? Die versprochene Digitalisierung von Routineaufgaben und effizientere Prozesse sind aus Sicht des Vereins dringend nötig – hier fehlen bisher messbare Ziele und Zeitpläne.

Bei den zentralen Themen – bezahlbares Wohnen, Mobilitätsplan und Schulinvestitionen – hofft der BV auf eine solide Finanzierung, insbesondere vor dem Hintergrund der voraussichtlich in Zukunft angespannten Haushaltslage der Stadt. Die Kritik an den – von Prange so betitelten – „Vollkatastrophen“ wie Flötenteichbad oder Weseremshalle teilt der Verein und erwartet eine detaillierte Aufarbeitung der Fehler sowie klare Zeitpläne für den Abschluss dieser Projekte. Ob die Stadt aus den Fehlern der Vergangenheit lernt, werden die beiden “neuen Großprojekte” Stadionneubau sowie Tiefgarage am Pferdemarkt zeigen. Prange weist darauf hin, dass diese zu Ende geführt werden müssen.

Besonders begrüßt der BV Ohmstede Pranges Forderung nach mehr direkter Kommunikation der Verwaltung. Die Ankündigung, durch Rahmenregelungen (z. B. für Osterfeuer) Bürokratie abzubauen, geht in die richtige Richtung. Der Verein erwartet hier jedoch konkrete Vorschläge, wie solche Regelungen aussehen und wann sie eingeführt werden sollen – insbesondere, um die bisherige Praxis der Einzelfallentscheidungen zu überwinden, die oft zu Verzögerungen und Unzufriedenheit führen.

Der BV Ohmstede benannte lokale Probleme: Die ungelöste Parkplatznot an den Bornhorster Seen trotz Gefahrenlage wird zu prüfen sein. Die Akzeptanzabgabe des Windparks Bornhorst wird, wie vom Land vorgesehen, den Anwohnerstadtteilen Bornhorst, Ohmstede und Etzhorn zugutekommen. Prange wird die Eigentümer des brachliegenden Gewerbegebiets Ohmstede kontaktieren und eine künftige Nachnutzung diskutieren. Bei der Elsflether Straße greifen Anwohner wegen Untätigkeit der Stadt selbst zu Säge und Heckenschere. Auch defekte Leitpfähle werden nicht ersetzt. Ob eine Verbesserung möglich ist, konnte Prange wegen der angespannten Personallage in diesem Bereich nicht versprechen. Den Rattenbefall in Oldenburg möchte Prange mit dem Dreischritt aus kommunaler Bekämpfung, Aufklärung und Sanktionen in den Griff bekommen.

Prange zeigte sich offen für die Anliegen des Bürgervereins. Der Bürgerverein Ohmstede bedankt sich bei Ulf Prange für das Kommen sowie den konstruktiven Austausch. Im Falle seiner Wahl wird Prange an der Realisierung seiner Aussagen und Ziele gemessen werden.

Anmeldung zur Fahrradtour

Am Samstag, den 23. August, startet um 14 Uhr an der Ohmsteder Kirche die traditionelle Fahrradtour des Bürgervereins Ohmstede. Die Teilnehmerzahl bei der Fahrt ist in diesem Jahr auf 25 Personen begrenzt. Nach einer gemütlichen Rundfahrt endet die Tour mit einem Abschlussgrillen bei Rainer Bartels. Anmeldungen werden bis zum 16. August unter der Telefonnummer 31204 von Addi entgegengenommen.

Werksführung bei Kalkhoff

Am 26. Juni fährt der Bürgerverein zur Werksführung beim Fahrradhersteller Kalkhoff nach Emstek. In der neuen Kalkhoff Brand World erhalten die Teilnehmenden auf über 600 Quadratmetern spannende Einblicke in die Welt des Fahrrads – direkt am neuen Produktionsstandort bei Cloppenburg. Zum Programm gehören die Ausstellung aktueller Modelle, Einblicke in die hauseigene E-Bike-Produktion sowie die Möglichkeit zu Probefahrten auf zwei abwechslungsreichen Teststrecken. Die Betriebsbesichtigung inklusive Testfahrten dauert etwa drei Stunden. Im Anschluss ist ein gemeinsames Mittagessen in der Kantine von Kalkhoff geplant. Beginn der Werksführung ist 10 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Personen begrenzt. Der Kostenbeitrag von 7,50 € wird vor Ort eingesammelt. Die Anreise geschieht eigenverantwortlich. Es wird um die Bildung von Fahrgemeinschaften gebeten.
Anmeldungen bitte bis zum 19. Juni bei Herwig.Langetepe@ltp-consulting.de. Die Teilnehmenden werden nach Anmeldeschluss informiert.

Terminverschiebung „Notfallkonzept – Vortrag der Feuerwehr“

Unser Termin am 25. Juni wird aus terminlichen Überschneidungen verschoben. Der Vortrag wird nachgeholt und es erfolgt eine rechtzeitige Information per OMZ, Messenger oder Mail.

Wegwerfen ist die letzte Option

Stell dir vor, dein Toaster streikt am Montagmorgen oder der Reißverschluss deiner Lieblingsjacke klemmt schon wieder. Oft landet so etwas schnell im Müll. Genau hier setzt ein Repair-Café an – auch jeden vierten Freitag im Kulturzentrum Rennplatzstraße in Ohmstede.
Dort werden Lampen, Sägen, Radios und andere Geräte gemeinsam wieder flott gemacht. An einem Tisch wird genäht, an einem anderen erklärt jemand geduldig die wichtigsten Smartphone‑Einstellungen. Alles ehrenamtlich, alles auf Augenhöhe. Und natürlich wird auch geschnackt. Das Repair-Café ist schließlich auch ein Treffpunkt – mit richtig gutem Kuchen, frisch gebacken vom Kulturzentrum. Wer vorbeikommt, merkt schnell: Reparieren spart nicht nur Ressourcen, sondern bringt Menschen zusammen. bvohmst

DSGVO

Seit dem 25. Mai 2018 gilt in den Ländern der EU die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wir begrüßen das, weil es Verbrauchern grundsätzlich mehr Rechte und Kontrollmöglichkeiten gegenüber Unternehmen oder Institutionen einräumt, die deren (personenbezogene) Daten speichern bzw. nutzen. Aber auch unser Bürgerverein zählt zu den Nutzern solcher Daten. Von jedem unserer Mitglieder speichern wir den Vor- und Zunamen, die Anschrift, das Geburtsdatum und soweit vorhanden Telefonnummer und E-Mailadresse. Für die Abrechnung des Mitgliedsbeitrags speichern wir zudem Daten, die für das SEPA Lastschriftmandat benötigt werden. Nur der Vorstand allein hat bei uns Zugriff auf diese Daten!
Die Verordnung schreibt u.a. vor, dass eine nachweisbare Einwilligung aller Personen vorliegen muss, deren o.g. Daten wir gespeichert haben. Zukünftige Mitglieder müssen bei uns also vor Aufnahme in den Verein eine solche Einwilligung zur Speicherung ihrer Daten unterschreiben. Diejenigen, die vor dem 25.05.2018 Mitglied des Bürgervereins Ohmstede wurden und keinen Einspruch zur Erfassung und Speicherung seiner/ihrer personenbezogenen Daten (wie oben genannt) beim Vorstand äußern, erklären (stillschweigend) ihr Einverständnis, dass der Bürgerverein ihre personenbezogenen Daten speichern darf. Wer aber seine Daten ändern oder löschen lassen möchte, muss dies unbedingt schriftlich beim Kassenwart Helmut Diers, beim Schriftführer Cord Bakenhus oder über das Kontaktformular dieser Webseite beantragen. Dort finden Sie auch die Adressen der beiden Vorstandsmitglieder.


Die aktuellen Termine rund um den Bürgerverein Ohmstede sowie der Ortsvereine sehen Sie hier.