Kaukasus, Seidenstraße, Ohmstede
Am Donnerstag, den 22. Oktober um 19 Uhr, hält der pensionierte Polizeibeamte Magnus Kühnhardt im Kulturzentrum Rennplatz in der Kurlandallee einen Vortrag über seine mehrmonatige Motorradreise. Seine Route führte ihn vom Kaukasus entlang der Seidenstraße durch die Mongolei, über Sibirien bis zum Baikalsee und zurück nach Deutschland.
Die Reise begann im Herbst seines Lebens, als Kühnhardt Zeit für ein persönliches Abenteuer fand. Er beschreibt in seinem Vortrag die Landschaften, die er durchquerte, sowie Begegnungen mit Menschen, die ihn auf seiner Strecke unterstützten. Besonders betont er die Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft, die ihm in Regionen halfen, die für viele Europäer unbekannt sind.
Der Vortrag richtet sich an Vereinsmitglieder und Gäste gleichermaßen. Der Eintritt beträgt 3 Euro für Mitglieder und 5 Euro für Nichtmitglieder und beinhaltet ein alkoholfreies Getränk. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Stadtteile-Fest im Nordosten
Am 29. August 2026 wurde in der Kurlandallee ein großes Stadtteilefest gefeiert. Verschiedene Organisationen, Schulen und Vereine aus Ohmstede, Donnerschwee, Nadorst und Etzhorn hatten für ein buntes Programm gesorgt.
Ein Flohmarkt, ein Glücksrad und viele Mitmachaktionen boten ein vielseitiges Angebot für Groß und Klein. Der Bürgerverein Ohmstede war mit einem Glücksrad sowie einer Rollenrutsche vertreten und sorgte mit einem Bratwurststand für eine kulinarische Ergänzung. Als Höhepunkt sorgten eine Zaubershow sowie die Zirkusaktionen der IGS Flötenteich für strahlende Gesichter. Vanessa Köhn

Stadtteilefest
Wenn Einer einfach mal klingelt …
Manchmal braucht es einfach jemanden, der den Mumm hat, irgendwo anzuklopfen und zu fragen: „Können wir nicht einmal vorbeikommen?“ Bei unserer diesjährigen Fahrradtour war dieser Jemand Addi Baron. Er hatte die Tour nicht nur bestens organisiert, sondern uns auch einen Besuch bei der Polizeihubschrauberstaffel in Rastede ermöglicht.
Dort nahm sich Kirsten Böning viel Zeit für uns. Sie ist die erste Hubschrauberpilotin in der Geschichte der niedersächsischen Polizei und erklärte uns anschaulich, wie der Polizeihubschrauber eingesetzt wird, welche Technik an Bord steckt und was Piloten (sic! Gendern ist Kirsten Böning in dem Zusammenhang nicht wichtig) und Besatzung im Einsatz leisten müssen. Erfreulich war auch zu hören, dass sie inzwischen weibliche Verstärkung bekommen hat und sich eine weitere Kollegin in der Ausbildung befindet.
Besonderes Glück hatten wir mit dem Timing: Während unseres Besuchs wurde der Hubschrauber tatsächlich zu einem Einsatz gerufen. So konnten wir Start und Rückkehr unmittelbar miterleben. Beim Anflug zeigte die Besatzung noch einmal eindrucksvoll, wie wendig so ein Hubschrauber ist. Das war natürlich der Höhepunkt einer ohnehin schon ausgesprochen spannenden Führung.
Anschließend ging es mit dem Fahrrad weiter zu unserem ehemaligen Vorsitzenden Rainer und seiner Frau Karin. In ihrem Garten war bereits alles für das gemeinsame Grillen vorbereitet. Auch das Wetter spielte mit, sodass wir den Tag in entspannter Runde ausklingen lassen konnten. Es wurde viel erzählt und gelacht, alte Bekannte trafen sich wieder und neue Gespräche entstanden.
Ein rundum schöner Tag mit spannenden Einblicken, gutem Essen und vor allem vielen netten Menschen.
Auf die nächste Fahrradtour im kommenden Jahr freuen wir uns schon jetzt.

Fahrradtour des BV Ohmstede zur Polizeihubschrauberstaffel Rastede
Fokko meent
In de NWZ lees ik, dat dree Lehrlü ut Ollnborg mehr Kolonialgeschicht in uns Teemuseen un bi de Vermarktung van uns Teekultur sehn willen. Ik heff mi eerst maal ’n Koppke Tee maakt. Mit Tee vör de Nös kann ik beter nadenken.
Een Saak is klaar: De Geschicht van de Teehandel is neet blot ’n mooi Vertellsel van Seilschepen un fiene Tassen. Daar hören ok Utbeutung, Gewalt un koloniale Herrskupp to. Dat mutt vertellt worden. Daar gifft dat nix an to rütteln.
Man uns oostfreeske Teekultur is mehr as de Handelsweg van ’n dröögt Teebladd. Wenn wi tosamen sitten, Tee drinken, proten un uns Tied för anner Lü nehmen, denn is dat uns Kultur. Wenn ik mien Gast ’n Koppke Tee inschenk, denn segg ik dormit: „Sett di daal. Du büst willkomen.“ Ik segg neet: „Ik finn de britske Kolonialpolitik van vör 200 Jahren heel moi.“
Un wenn wi över Utbeutung proten, denn interessert mi vör allen Dingen, wo dat vandage utsücht: Könen de Lü, de uns Tee anbauen un plücken, van hör Arbeid leven? Waar kummt uns Tee her? Un wat kriegen de Lü för hör Arbeid? Daar will ik van de Teefirmen klare Antwoorden hebben. ’n Moi Bild up de Packung langt mi neet.
Man nu heff ik noch ’n Fraag an de Lehrlü ut Ollnborg.
Vandage word an Universitäten ja geern daaröver proot, well över well proten dürt, well to Woord kummt un well wat sülvst beleevt hett.
Denn mutt Fokko doch fragen: Sünd de dree egentlich Teedrinkers?
Ik weet dat neet. Villicht drinken se elke Dag hör dree Koppkes. Man wenn dat Koffjedrinkers sünd, denn sitten daar villicht dree Lü mit ’n Koffjetass vör de Nös un verklaren uns Oostfresen, wo wi över uns egen Teekultur denken sallen.
Denn will ik dat Prinzip ok heel konsequent anwennen: Dürt ’n Koffjedrinker dat överhoopt? Of mutt he neet eerst maal dree Koppkes drinken, ehr he mitproten dürt?
Ik meen ja blot.
De koloniale Geschicht höört up Disk. De Lü, de uns Tee vandage anbauen, ok. Man uns egen Geschicht un uns Teetied hören daar nettso hen.

Erfolgreiche Teetied in Waterende. Ein geselliger Nachmittag mit typisch ostfriesischsen Spezialitäten mit einem Schlagerquiz zur Unterhaltung. Die nächste Teetied wird im Dezember stattfinden.
Fester Fahrplan fehlt
Beim baulichen Ausbau der Ganztagsbetreuung an Oldenburgs Grundschulen gibt es noch Luft nach oben: 17 von 28 Grundschulen sind bereits entsprechend umgebaut, die gesetzlichen Vorgaben sind damit aber noch nicht vollständig erfüllt. Für die GS Ohmstede fehlt bislang sogar ein konkreter Zeitplan für den Gebäudeausbau. Sie liegt derzeit nur an dritter Stelle der Prioritätenliste, hinter der Hermann-Ehlers-Schule.
Der Ohmsteder Bürgerverein, Elternvertretung und Schulleitung trafen Verantwortliche aus der Stadtverwaltung, um sich über Hintergründe zu informieren und eine Perspektive für die Grundschule Ohmstede aufgezeigt zu bekommen. Damit sich etwas ändert, hat die Politik zwei Aufgaben zu lösen. Erstens: die laufende Sanierung der Schulgebäude endlich auskömmlich finanzieren – die chronische Unterfinanzierung sorgt stadtweit für einen schlechten Bauzustand. Zweitens, und das ist die eigentliche Hürde: genug Personal einstellen. Die Stadt wuchs in den letzten zehn Jahren, mit ihr die Anzahl der Räume, der Schüler und der zu pflegenden Flächen – doch die Zahl der Bauunterhalter hielt nicht Schritt. Ohne mehr Personal lässt sich weder sanieren noch der gesetzliche Anspruch auf gute Ganztagsbetreuung umsetzen.
Egal welcher Kandidat bei der Stichwahl gewählt wurde: Er und der neue Stadtrat stehen nun in der Pflicht. Denn wo die Gebäude bröckeln, bröckelt die Demokratie. Alle Oldenburger Schulen brauchen einen ordentlichen baulichen Zustand. Und die Ohmsteder Grundschule braucht zusätzlich den Ganztagsausbau, so wie elf weitere Oldenburger Schulen – im Sinne der Kinder und unser aller Zukunft.
Infovitrine stößt auf Resonanz
Die neue Infovitrine am Kulturzentrum Rennplatz würdigt die Geschichte der ehemaligen „Lettenlager“-Siedlung für geflüchtete Lettinnen und Letten. So erreichte uns eine Nachricht einer Familie, deren Vater am Aufbau des Kulturzentrums mitwirkte. Sie bedankt sich beim Bürgerverein – besonders für das Engagement von Rainer Bartelt. „Die Vitrine schafft eine sichtbare Erinnerung, wo einst Gräber eingeebnet wurden“, heißt es in der Dankesmail. Ein Projekt, das Geschichte bewahrt und Generationen verbindet.
Ohmsteder Bürgerfrühstück
Unser nächstes Bürgerfrühstück findet am Sonntag, 11. Oktober um 10 Uhr im Kulturzentrum Rennplatzstraße statt. In der Vergangenheit hat jeder Gast eine Kleinigkeit zum Büffet beigesteuert und so wollen wir das weiterhin handhaben. Es wäre schön, wenn jeder Teilnehmer 3€ für eine Umlage (Brötchen, Kaffee und Tee wird bereitgestellt) mitbringt. Bitte meldet Euch bis zum 04.10. unter 0176-51983983 an. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir freuen uns auf ein geselliges Frühstück. M. Höppe
75 Jahre Bürgerverein Ohmstede
Am 1. November 2026 feiert der Bürgerverein Ohmstede sein 75- jähriges Bestehen mit einer Kaffeetafel im Bunker-Club in Klein Bornhorst. Die genauen Details zu Ablauf und Anmeldung werden noch veröffentlicht. Anlässlich des Jubiläums organisiert der Bürgerverein zudem eine Obstbaumpflanzaktion im Stadtteil Ohmstede. Über den Umfang und Möglichkeiten zur Beteiligung werden die Mitglieder direkt über eine OMZ-Beilage informiert.
Alter schützt nicht vor Klugheit
Neulich im Repaircafé Ohmstede: Eine Kundin, über 70, möchte ihren alten Microsoft-Vertrag loswerden. Kein Einzelfall. Gerade jetzt, wo Microsoft den Support für ältere Windows-Versionen einstellt und viele Menschen vor der Frage stehen, wie es mit ihrem Rechner weitergeht, überlegen immer mehr: Muss es wirklich wieder Microsoft sein?
Wir haben gemeinsam geschaut, was sie wirklich braucht. Herausgekommen ist ein einfacher Wechsel: Aus Outlook wurde Thunderbird, aus Word wurde LibreOffice. Der alte Vertrag wurde gekündigt, die neuen Programme installiert. Ein bisschen Eingewöhnung braucht es immer – aber Senden, Speichern, Drucken funktionieren auf Anhieb, die Symbole sehen sich zum Verwechseln ähnlich.
Der Hintergrund ist größer, als man zunächst denkt. Datenschutzbehörden bemängeln seit Jahren, dass Microsoft-Produkte europäischem Recht nicht ohne Weiteres genügen – US-Gesetze erlauben amerikanischen Behörden weitreichenden Zugriff auf Daten, selbst wenn sie in Europa liegen. Genau deshalb ruft der monatliche Digitale Unabhängigkeitstag dazu auf, sich Schritt für Schritt von den immer gleichen großen Anbietern zu lösen – Schleswig-Holstein etwa steigt in der Verwaltung bereits auf freie Software um.
Was für Behörden gilt, gilt im Kleinen auch für uns zu Hause. Freie Software wie Thunderbird oder LibreOffice gehört niemandem, der damit Geschäfte machen will. Sie gehört allen – und genau das ist, was Freiheit hier bedeutet: selbst zu entscheiden, wem man seine Daten anvertraut. Man muss dafür kein Technik-Genie sein, nur neugierig. Wer es einmal ausprobieren möchte: Im Repaircafé sind Fragen und Rechner jederzeit willkommen.
DSGVO
Seit dem 25. Mai 2018 gilt in den Ländern der EU die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Wir begrüßen das, weil es Verbrauchern grundsätzlich mehr Rechte und Kontrollmöglichkeiten gegenüber Unternehmen oder Institutionen einräumt, die deren (personenbezogene) Daten speichern bzw. nutzen. Aber auch unser Bürgerverein zählt zu den Nutzern solcher Daten. Von jedem unserer Mitglieder speichern wir den Vor- und Zunamen, die Anschrift, das Geburtsdatum und soweit vorhanden Telefonnummer und E-Mailadresse. Für die Abrechnung des Mitgliedsbeitrags speichern wir zudem Daten, die für das SEPA Lastschriftmandat benötigt werden. Nur der Vorstand allein hat bei uns Zugriff auf diese Daten!
Die Verordnung schreibt u.a. vor, dass eine nachweisbare Einwilligung aller Personen vorliegen muss, deren o.g. Daten wir gespeichert haben. Zukünftige Mitglieder müssen bei uns also vor Aufnahme in den Verein eine solche Einwilligung zur Speicherung ihrer Daten unterschreiben. Diejenigen, die vor dem 25.05.2018 Mitglied des Bürgervereins Ohmstede wurden und keinen Einspruch zur Erfassung und Speicherung seiner/ihrer personenbezogenen Daten (wie oben genannt) beim Vorstand äußern, erklären (stillschweigend) ihr Einverständnis, dass der Bürgerverein ihre personenbezogenen Daten speichern darf. Wer aber seine Daten ändern oder löschen lassen möchte, muss dies unbedingt schriftlich beim Kassenwart Helmut Diers, beim Schriftführer Cord Bakenhus oder über das Kontaktformular dieser Webseite beantragen. Dort finden Sie auch die Adressen der beiden Vorstandsmitglieder.
Die aktuellen Termine rund um den Bürgerverein Ohmstede sowie der Ortsvereine sehen Sie hier.