08/6/25

NWZ-Besichtigung

Am 4. Juli 2025 fand eine Besichtigung der NWZ inklusive des Druckzentrums statt. Wir wurden von Herrn Lasse Deppe, stellvertretender Chefredakteur, bei Kaltgetränken begrüßt. Es folgte eine kurze Vorstellung der NWZ mit den wichtigsten Informationen: Die NWZ wurde 1946 von Fritz Bock gegründet, der die Lizenz von der damaligen britischen Militärverwaltung erhielt. Die Nordwest-Zeitung ist mit ihren Lokalausgaben für Stadt und Landkreis Oldenburg, die Wesermarsch, Friesland, das Ammerland, das Münsterland und Ostfriesland die führende Tageszeitung im Nordwesten. Täglich erreicht sie rund 200.000 Leser. Eine entscheidende Wende erfolgte 2019 durch die Investition in eine neue Druckmaschine von Koenig & Bauer. Die Zeitung erscheint sowohl gedruckt als auch in digitaler Form, wobei die Verknüpfung von Print- und Digitalkanälen immer stärker ausgebaut wird. Beim anschließenden Rundgang wurden uns das Druckzentrum mit der neuen Druckmaschine, das Papierlager, die Zuordnung der Zeitungsbeilagen und der Versandbereich gezeigt. Durch die Installation der neuen Maschine 2019 konnten die Personalkosten erheblich gesenkt werden. Leider konnten wir die Druckmaschine nicht in Betrieb sehen — dies sollte bei künftigen Besuchen berücksichtigt werden.

08/6/25

Erlebnistag Ohmsteder Schützenverein

Der Bürgerverein Ohmstede beteiligt sich am Erlebnistag beim Ohmsteder Schützenverein. Wir sind mit einem Stand vertreten, an dem wir über den Bürgerverein (Aktivitäten, Aufgaben und Mitgliedschaft) informieren. Außerdem gibt es ein Glücksrad für Groß und Klein mit Süßigkeiten. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Kontaktaufnahme und zum Informationsaustausch. Termin: So., 31. August ab 11:00 Uhr.

08/6/25

Baumschutzsatzung: Nun kommt sie doch

Alle Bemühungen die, Baumschutzsatzung in dieser mit strengen Auflagen verbundenen Form zu verhindern sind erfolglos geblieben. Am 30.06.2025 ist die Satzung in leicht veränderter Form mit den Stimmen der rot-grünen Ratsmehrheit beschlossen worden. Alle von uns sowohl in schriftlicher als auch in mündlicher Form vorgetragenen Bedenken, insbesondere die aus unserer Sicht völlig unzureichende Bürgerbeteiligung, wurden von den Grünen und der SPD nicht gehört. Fakt ist: Die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt müssen jetzt mit einem völlig über die Zielsetzung hinaus gehenden Regelwerk leben. Dies wird noch aufzuarbeiten sein. Wenn Ihnen in diesem Zusammenhang fragwürdige Entscheidungen oder unverständliche Ablehnungen durch die Stadt auffallen, melden Sie sich bitte bei uns. Wir setzen uns weiterhin für faire Lösungen im Interesse der Bürger ein.

08/6/25

Wenn die Tochter angeblich einen Unfall hatte

„Mama, ich hatte einen schweren Unfall und brauche sofort Geld für den Anwalt!“ Solche Schockanrufe versetzen Eltern in Panik – genau darauf setzen Trickbetrüger. Polizeioberkommissarin Schoone von der Polizeiinspektion Stadt Oldenburg/Ammerland zeigte am 30.06.2025 im Kulturzentrum Rennplatzstraße einige der perfiden Maschen der Kriminellen auf. Die Beauftragte für Kriminalprävention, die zuvor im Trickbetrug-Dezernat tätig war, kennt die emotionalen Erpressungsversuche der Betrüger genau. „Die Täter sind mittlerweile wahre Schauspieler“, erklärt Schoone. Mit Hintergrundgeräuschen von Krankenhäusern oder Polizeisirenen bauen sie eine überzeugende Kulisse auf. Der klassische Enkeltrick hat sich weiterentwickelt: Statt „Rate mal, wer hier spricht“ geben sich die Anrufer als verzweifelte Angehörige aus oder als falsche Polizeibeamte, die von einem angeblichen Verkehrsunfall berichten. So wirklich schützen kann man sich vor diesen Anrufen nicht: Informationen werden im Internet gehandelt und sind für Kriminelle leicht verfügbar. Anrufe sind praktisch kostenfrei. Künftig könnte die Masche noch gefährlicher werden: Mit KI- Technologie könnten Betrüger sogar die Stimmen von Familienmitgliedern täuschen. Schoones wichtigster Rat: „Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl!“ Niemals unter Druck Geld überweisen oder Wertgegenstände übergeben. Stattdessen sollten Betroffene das Gespräch beenden. Verdächtige Vorfälle sollten immer der Polizei (nicht über den Notruf) gemeldet werden oder dokumentiert und über ein Online-Formular zur Anzeige gebracht werden. Zudem hilft es allen, wenn Sie mit der Familie und Freunden über solche Erfahrungen sprechen. Die Polizei empfiehlt zudem, den Eintrag aus dem Telefonbuch zu löschen und sich über den WhatsApp-Kanal der Polizei Stadt Oldenburg/Ammerland zu informieren. Für Senioren stehen spezielle Sicherheitsberater als Ansprechpartner bereit. „Nur durch Aufklärung können wir diese emotionale Erpressung stoppen“, betont die Kriminalbeamtin. Denn die beste Waffe gegen Trickbetrüger ist Wissen um ihre Maschen.

Präventionsvortrag im Kulturzentrum