{"id":19,"date":"2014-01-19T13:04:56","date_gmt":"2014-01-19T12:04:56","guid":{"rendered":"https:\/\/buergerverein-ohmstede.de\/?page_id=19"},"modified":"2016-02-05T20:13:42","modified_gmt":"2016-02-05T19:13:42","slug":"ohmstede","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/buergerverein-ohmstede.de\/?page_id=19","title":{"rendered":"\u00dcber Ohmstede"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Dorf Ohmstede<\/b><\/p>\n<p>Ohmstede im Nordosten der Stadt Oldenburg ist ein altes Bauerndorf, es besteht vermutlich mindestens seit dem 9. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung erfolgte 1158. Wie auch die anderen alten D\u00f6rfer der Region, war Ohmstede eine Esch-Siedlung. Mit 20 Hausmannsh\u00f6fen war Ohmstede das gr\u00f6\u00dfte Dorf des Ammerlandes, wohl auch bedingt durch seine bevorzugte Lage: zus\u00e4tzlich zu Geest und Moor (wie auch seine Nachbard\u00f6rfer) hatte Ohmstede Zugang zu den fetten Weiden und Wiesen der Hunte-Marsch. Hinzu kam sicherlich auch die N\u00e4he zur Residenzstadt Oldenburg.<\/p>\n<p>Die 20 Hausmannsh\u00f6fe verteilten sich auf die Ortsteile Waterende, Loyerende und \u00d6verkamp sowie den Einzelhof Schellstede. Sehr fr\u00fch begann in Ohmstede die Ansiedlung von K\u00f6tern, meist abgehenden Bauerns\u00f6hnen. So entstand schon seit dem 13. Jahrhundert das K\u00f6terdorf Bornhorst; am Rande des Dornsteder Esch liegt der Ortsteil Kortendorf = K\u00f6terdorf.<\/p>\n<p>Ohmstede geh\u00f6rte seit alten Zeiten zur Hausvogtei Oldenburg. Nach der Franzosenzeit (1810-1813) wurde Ohmstede Teil der Landgemeinde Oldenburg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Die Gemeinde Ohmstede 1897\u20131933<\/b><\/p>\n<p>1897 wurde die Landgemeinde aufgeteilt. Die selbst\u00e4ndige Gemeinde Ohmstede umfasste die D\u00f6rfer Bornhorst, Donnerschwee, Etzhorn, Ipwege, Ipwegermoor, Nadorst, Ohmstede, Wahnbek. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das aus einer Munitionsanstalt entstandene Ofenerdiek dazu. Die Gemeinde blieb weiterhin vorwiegend b\u00e4uerlich gepr\u00e4gt, aber die Stadt Oldenburg begann sich langsam auszudehnen. Vor allem in Donnerschwee entstanden einzelne Industriebetriebe, in Etzhorn und Wahnbek bestanden mehrere Branntweinbrennereien. In Ohmstede selbst bestand neben einer Ziegelei vor allem die Brauerei Haslinde, wohl schon vor 1825 als Brauerei J\u00fcrgens gegr\u00fcndet und 1879 von Bernhard Haslinde \u00fcbernommen, der sie zu einem Gro\u00dfbetrieb ausbaute. Sie fusionierte 1922 mit der donnerschweer Brauerei Hoyer zu Haslinde-Hoyer, wurde 1971 von Bavaria \u00fcbernommen und 1976 stillgelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Ohmstede als Stadtteil Oldenburgs<\/b><\/p>\n<p>Durch die Verwaltungsreform von 1933, die von der im Land Oldenburg schon fr\u00fch regierenden NSDAP initiiert wurde, kam der gr\u00f6\u00dfte Teil der Gemeinde Ohmstede an die kreisfreie Stadt Oldenburg, die D\u00f6rfer Wahnbek, Ipwege und Ipwegermoor an die Gemeinde Rastede (Landkreis Ammerland).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wurde auf dem ehemaligen Rennplatz in Ohmstede ein Zwangsarbeiterlager errichtet, aus dem nach dem Krieg ein DP-Lager, das \u201eLettenlager\u201c, wurde. Hier (und auf dem \u201eOhmsteder Esch\u201c) entstanden dann seit den 1950er Jahren gr\u00f6\u00dfere Wohnsiedlungen. Heute erinnern nur noch die Stra\u00dfennamen wie \u201eRigaer Weg\u201c und \u201eKurlandallee\u201c an damals. So stieg die Einwohnerzahl Ohmstedes erheblich an. Heute ist Ohmstede ein beliebtes Wohngebiet am Rand der Stadt Oldenburg, kann aber auch noch mehrere alte Bauernh\u00f6fe und H\u00e4user aus dem 19. Jahrhundert aufweisen .<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Literaturquellen der hier zu findenden Informationen sind sowohl von\u00a0<a href=\"http:\/\/www.wikipedia.org\/\">www.wikipedia.org<\/a>\u00a0als auch<a href=\"http:\/\/www.alt-oldenburg.de\/\">www.alt-oldenburg.de<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Dorf Ohmstede Ohmstede im Nordosten der Stadt Oldenburg ist ein altes Bauerndorf, es besteht vermutlich mindestens seit dem 9. Jahrhundert. Die erste urkundliche Erw\u00e4hnung erfolgte 1158. Wie auch die anderen alten D\u00f6rfer der Region, war Ohmstede eine Esch-Siedlung. 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